Training für den Kopf in der Trainingspause

Ein strukturiertes Training ist enorm wichtig um seine sportlichen Ziele zu erreichen. Grundlagentraining, Intervalle, Ausdauer und Krafteinheiten. Doch wie viel bringt das körperliche Training, wenn der Geist während der Trainingseinheiten gar nicht so wirklich anwesend ist? Training findet eben nicht nur draußen statt, sondern auch (und besonders) im Kopf. Im Rennen braucht man gute Nerven und „mentale Stärke“. Was steckt denn eigentlich dahinter? Ich habe mich auf die Suche nach Hilfen gemacht, die Gedanken im Training zu steuern um konzentriert(er) zu sein und auch die Regeneration optimal zu nutzen.

Meine Suche führte mich in den fernen Osten, zumindest schon mal literarisch. Nimmt man sich die Lebensweise und Glaubensprinzipien der Shaolin Mönche, findet man wirklich beeindruckende neue Wege zum Umdenken für nahezu alle Situationen im Leben. Die Shaolinmönche sind bei uns meist bekannt für ihre Fähigkeiten im Shaolin Kung Fu (wer einmal einen Einblick in den Trainingstagesablauf eines Mönches im Kloster in Shaolin bekommen möchte findet hier einen Bericht -Links im Menü auf “Training”), was aber nicht nur Kampfkunst, sondern vielmehr Lebens- und Verhaltensweise ist. Kung Fu bedeutet die Steuerung des Geistes und die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Das Denken ist es, was dem Körper die Energie gibt oder sie ihm verwehrt, es ist das Denken mit dem man kontrollieren kann. Grundlage aller Shaolin-Weisheiten ist die Einheit von Körper, Geist und Seele.

Wer sich mit den Prinzipien auseinander setzt, kann viel lernen über Geduld und Konzentration, über Willenskraft, Entschlossen-, Bescheiden- und Gelassenheit. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit (!). Darüber seinen Körper zu fühlen, zu achten und zu nutzen. Auch im Training.

Wer sich mal von dem westlich-materiellen Denken lösen möchte, um etwas über die östlich-mentalen Lebensweisen zu lernen, dem kann ich nur empfehlen nicht damit zu warten. Es ist eine interessante Reise in eine andere Welt, vor allem aber auch eine Reise zu sich selbst.

Das letzte Rennwochenende

Die letzte Woche der Saison 2011 neigt sich dem Ende und das kommende Wochenende wird noch mal so richtig heftig. Es wird wohl auch das härteste Rennwochenende in diesem Jahr. Nach dem Finallauf der Nutrixxion-Marathon-Trophy in Langenberg am Sonntag, steht am Montag noch der Finallauf des German-Cycling-Cups mit dem Münsterladgiro auf dem Plan.

Der Langenbergmarathon ist mit 83 Kilometern und 2000 Höhenmetern der längste Marathon der Trophy und ist für mich eigentlich auch schon eher zur Kategorie Langstrecke. Zwei mal den Langenberg bezwingen … ich bin gespannt was da auf mich zu kommt. Ich bin die Strecke noch nie gefahren und zudem auch noch nie so eine lange.

Beim German Cycling Cup, kann ich aufgrund der wenigen Teilnahmen an den ausgeschriebenen Rennen nicht mitmischen. Aber ich freue mich trotzdem auf 60 Kilometer feinstes Münsterland. Nachdem ich im letzten Jahr den Altersklassensieg feiern konnte, bin ich sehr gespannt, was da nach Langenberg überhaupt noch möglich ist. Wahrscheinlich werde ich vom Start bis zum Ziel gleichmäßig nach hinten durchgereicht :D. Siegeserwartungen habe ich jedenfalls nicht.

Außerdem ist es das letzte Nutrixxion4Fun-Rennen und es gibt ein großes Wiedersehen mit allen Fahrern aus dem Team. Ich freue mich alle noch mal zu treffen und gemeinsam mit den anderen, bei bester Stimmung, die Saison ausklingen zu lassen.

Aber um ehrlich zu sein bin ich mit meinen Gedanken auch schon im nächsten Jahr. Vor ein paar Wochen habe ich gedacht “Nur gut wenn die Saisonpause kommt”, jetzt weiß ich nicht genau was ich davon halten soll. Mir jucken jetzt schon die Beine und ich freue mich wahnsinnig auf die Vorbereitungen für die Rennen in 2012. Natürlich vollster Hoffnung noch mal so einen Sprung zu schaffen wie im letzten Winter. Und wie ich gestern jubelnd feststellen durfte, wird die Deutsche Marathon-Meisterschaft nicht in der zweiten Saisonhälfte ausgetragen, sondern findet bereits am 6. Mai statt. Wahnsinn! Also dann wenn man frisch in die Saison startet und nicht schon völlig durch ist -also ich zumindest. Singen wird mit dem Rothaus Singen Bike-Marathon Austragungsort sein. Und da fahre ich hin! Jawohl! Wer kommt mit? :-D
Aber erstmal ausruhen und Beine hochlegen, gesund durch den Winter kommen und alle Tanks auffüllen, ach so… und eine Abschlussprüfung schreiben.

Rocky Roads Bericht über die DM in Singen

Spannendes Saisonfinale am Langenberg

[Quelle: Nutrixxion Marathon Trophy Webseite]
Sieben Läufe zur Nutrixxion-Marathon-Trophy sind absolviert. Mit bisher sehr guten Veranstaltungen waren alle recht zufrieden. Nun gegen Ende der Saison treffen wir uns wieder allesammt zum Saisonfinale am Langenberg, dieses Mal in Bruchhausen. Schaut man sich die Gesamtwertung an, wird es sicher noch in den ein oder anderen Klassen ein spannendes Rennen, denn um die ersten Plätze darf noch gekämpft werden.
Unumstritten sind die Gesamtsiege sicher in den Kurzdistanz-Klassen Jugend weiblich (Hannah Kölling, 5000Pkt.), Jugend männlich (Nick Wichmann, 5000Pkt.), Julius Tigges (Junioren, 4776Pkt.) , Isabella Bednarski (Frauen, 4932Pkt.), Robin Frese (Männer 4926Pkt.), Norbert Spieker (Senioren III, 4970Pkt.) und Ralf Haupt mit 5000 Punkten in der Handicap-Wertung. Sie haben sich bei Startantritt den Gesamtsieg gesichert. Heiße Kämpfe kann es sicher noch bei den Seniorinnen I geben. Sollte Marion Pollack nicht gewinnen, hätte auch Christine Heise noch die Chance auf den Gesamtsieg. Ähnlich ist es bei den männlichen Senioren I, wo Eugen Schmunk und Daniel Dorsic um die Ehre des Erstplatzierten kämpfen dürfen. Chancen auf den Sieg hätte bei den Seinoren II auch Marcus Dickhaut (4000Pkt.), der allerdings verletzungsbedingt noch nicht auf der Startliste steht. Auch Stefan Eichhorn (3886Pkt.) könnte noch ganz vorne mit mischen, denn er hat bereits drei Fehlrennen und somit kein Streichergebnis mehr offen. Sie könnten Markus von Harlessem (Senioren II, 4820Pkt.) noch vom Thron stoßen. Gleichermaßen sieht es bei den Damen der Senioren II aus, denn Kirsten Schürmann klebt Christina Baganz am Hinterrad und könnte es noch nach ganz oben auf´s Treppchen schaffen. Heiße Kämpfe um Platz 1 auf der Kurzdistanz! Aber auch in der Wertung um die Mitteldistanz sieht es teils recht knapp aus.
Hier hat bei den Junioren Felix Pembaur die Stollen vorn (4994Pkt.), bei den Frauen Julia Schwarz (4790Pkt.), Rembert Noldes bei den Männern (4897Pkt.), Maren Flender(Senioren I weiblich) ganz klar mit vollen 5000 Punkten, bei den männlichen Senioren I Lars Lindemann (4922Pkt) und Tom Schnabel bei den Urgesteinen der Senioren III mit vollen 5000 Zählern. Grund zur Hoffnung hat auf der Mitteldistanz noch Ellen Vosseberg (3000Pkt.) bei den Damen der zweiten Seniorenklasse, denn sie kann noch Sonja Wietzorek (3783Pkt.) von der Spitz verdrängen. Sie haben kein Streichergebniss mehr. Sollte eine von beiden ausfallen, gewinnt die andere. Sehr spannend dürfen wir allerdings die Klasse der männlichen Senioren II verfolgen, denn hier haben sogar drei Favoriten die Chance auf den Gesamtsieg, denn Jürgen Wies mit 4927 Punkten, Stefan Mosch mit 4922 Punkten und auch Dieter Werner Thiesmeier mit 4892 Punkten haben allen Grund zur Kampfansage. Sollte hier einer von dreien ausfallen, was wir natürlich keinem wünschen, können die Karten noch mal ordentlich gemischt werden. Wir können also mit Spannung auf das Finalrennen in Bruchhausen schauen und im Anschluss den Saisaonabschluss.

Ich muss da mal was klarstellen …

Nachdem ich nun des Öfteren weniger freundliche Post bekommen habe, habe ich das Bedürfnis kurz und allgemein an die betreffenden Absender etwas loszuwerden: Diese Seite dient nicht dem Zweck, mich irgendwie anderen Leuten aufzuzwängen, mich in irgendein Rampenlicht zu rücken oder dazu, zu zeigen was ich doch für ein toller Mensch bin. Ich bin kein Radsportprofi und ich will hier auch nicht wie einer aussehen. Ich schreibe hier, weil ich es kann. Ich habe nicht die Absicht überheblich aufzutreten, noch verfolge ich sonst irgendeinen Hintergedanken. Mir machen der Sport, das was dazu gehört und dieser Blog Spaß und ich freue mich ihn schreiben zu können. Wer meinen persönlichen Quatsch nicht sehen und lesen möchte, hört bitte auf diese Seite zu besuchen, seine wertvolle Zeit hier zu verschwenden und widmet sich den wichtigen Dingen im Leben, anstatt mich mit dummen Kommentaren, Möchtegernweisheiten oder sonstigen Meinungen zu behelligen.

24h Rennen Duisburg 2011

Hallo hallooo! Ich starte in diesem Jahr für das 7Hills-Radon and Friends Team im 8er-Team-mixed. Wir stehen im Sektor N, das ist auf dem Plan ganz links. Wenn jemand die Lust verspürt vorbei zu schauen:
Ihr seid wie immer herzlich willkommen!

Christian steht mit seinen Dudes in Sektor G -wie im vergangenem Jahr.

Link zur Strecke 2011

8070-1 1534 ALSHUT Jörg m 1970
8070-2 1535 TISCHLER Stefan m 1968
8070-3 1536 DIEL Alexander m 1970
8070-4 1537 HÜHNLEIN Eric m
8070-5 1538 STEIN-KIRCH Anne w 1964
8070-6 1539 DIEL Vanessa w 1976
8070-7 1540 SCHWARZ Jule w 1985
8070-8 1541 BONNEKESSEL Michael m 1968

Unverhofft kommt … manchmal :)

Kurzfristige Änderung im Rennplan. Nächste Woche geht es nach Frammersbach zum Spessart Bike Marathon -ein richtiges Highlight!
Ich werde die Mittelstrecke 65 km ca.1700 Höhenmetern in Angriff nehmen oder evtl. auch nur die Kurzstrecke (34km ca.850 Höhenmeter)

Das ist davon abhängig ob es einen Lizenzblock gibt oder nicht… Von hinten starten und es in der Kurzstrecke nach vorne schaffen ist u.U. schwierig. Die Strecke ist eben kurz…

Die ersten 10 Frauen der Langdistanz bekommen Weltranglistenpunkte. Da werden wieder Topfahrerinnen am Start sein! 117 km und 3100 Höhenmeter sind aber zu viel für mich …

Die Strecke führt durch den landschaftlich reizvollsten Teil des bayerischen und hessischen Naturpark Spessart.
Ich werde wohl nicht viel davon sehen -hoffe ich :)